10 Jahre Schulimkerei Grundschule Bergstedt

10 Jahre Schulimkerei der Grund-und Stadtteilschule Bergstedt

 

Die Schulimkerei feiert 2018 ihr 10 Jähriges Bestehen. In den ersten Anfangsjahren, haben wir an der Grundschule Bergstedt eine voll funktionsfähige Schulimkerei aufgebaut. Deutschlandweit zu dieser Zeit als eine der ersten Schulimkereien die in den Schulunterricht ganzjährig mit eingebunden waren. Gestartet wurde das Projekt damals als 1 Jähriger Wahlpflichtunterricht für die 3. Und 4. Klassen. Nach 2 Jahren hat die Schulimkerei dann zusätzlich Nachmittagskurse angeboten die offen waren für alle Altersgruppen. In  diesen Gruppen wurde den Kindern in erster Linie mit Hilfe der Bienen ein Naturverständnis nahe gebracht. außerdem haben sich die Schüler das ganze Jahr durch sehr intensiv um unsere Bienen gekümmert. Seit 2012 kooperieren wir mit der Stadtteilschule, die ersten 2 Jahre mit dem Sozialdiplom, seit 2014 mit 2 jährigen Wahlpflichtkursen in Klasse 7 und 8.

Seit dem Bestehen der Schulimkerei haben wir eine Multiplikatoren Rolle im Bereich der Schulimkerei übernommen, mehrmals im Jahr erreichen uns Anfragen, ob wir beim Aufbau einer Schulimkerei helfend unterstützen können, oder ganze Projektwochen anbieten. Aktuell unterstütze ich als Schulimkerin die Grundschule Müssenredder, für September gibt es eine Anfrage der Grundschule Lemsahl-Mellingstedt im Bereich der Vorschulklassen.

Die Schulimkerei bietet auch Besuchstermine an, um interessierten Schulen die Schulimkerei präsentieren zu können. Außerdem hat an unseren Schulen jede Klasse die Möglichkeit, auch mehrfach im Jahr, im Bereich der Sachkunde oder Biologie die Schulimkerei mit diversen Themen zu buchen.

(Ich leite als Schulimkerein die von mir aufgebaute Schulimkerei ununterbrochen seit 10 Jahren und habe aufgrund  meiner Erfahrungen als Autorin mehrere Leitfäden herausgebracht. Im Landesverband Schleswig Holsteinische und Hamburger Imker e.V. bin ich als Dozentin tätig, nicht nur in der Ausbildung zum Imker, sondern auch in der Schulung von Pädagogen und Imkern, die ein Schulimkerei Projekt auf den Weg bringen möchten.)

Seit dem Bestehen der Schulimkerei findet jährlich einmal ein Imkeranfängerkurs in der Stadtteilschule Bergstedt statt, in den sich Erwachsene zum Hobby-Imker ausbilden lassen können. Hierhin verirren sich auch immer wieder gerne Eltern von meinen Schülern, die gemeinsam mit ihren Kindern Bienen halten möchten. Immer öfter stecken unsere Schüler Ihre Eltern mit der Begeisterung für die Imkerei an. In den Walddörfern kann unsere Honigbiene auf jeden Fall auf tatkräftige Unterstützung von Seiten unserer Schüler setzen. Mit Hilfe der Schulimkerei haben wir ein wirksames Instrument im Kampf um das Überleben unserer Bienen. 

bee.my-world,Vortrag: Imkern mit Kindern in Dettenheim

Ende April in Dettenheim bei Rußheim, eine wunderschöne Location die historische Waldmühle. Draussen brüllte die Sonne, drinnen angenehm kühl, was kann man sich als Vortragender noch mehr wünschen? Es kam ein bunt gewürfeltes Publikum, Imker und Nichtimker, Pädagogen und naturinteressierte Menschen. Sogar ein paar Kinder waren mit dabei. Zuerst einen kleinen Einblick in meine Schulimkerei und im Anschluss, wie man die Kinder vom Imkern begeistern kann. Ich habe tief in meine Trickkiste gegriffen und unteranderem mit meiner Krempelblume und Else der Häkelbiene die Blütenbestäubung präsentiert. Das Publikum hatte eine ganze Menge Spass. Danach gab es einen kleinen Ausflug in die Welt der Wildbienen. Die hatten bisher keine echte Lobby, es wird Zeit daran etwas zu ändern. Mit den Modellen der Wildbienen Nisthöhlen, konnte man anschaulich erklären, wie die Wildbienen ihr Nest konstruieren. 

Nach meinem Vortrag hat uns Altan, ein neun(!) jähriger junger Mann einen kleinen Einblick in das Imkern gegeben und sogar noch das Thema "Eine Welt ohne Bienen" angeschnitten. Hervorragend präsentiert mit Hilfe seines stolzen Vaters. Was für ein Dream Team-Hochachtung! 

Die Veranstaltung galt als Informationsbörse um Imkern und Pädagogen zu unterstützen , die mit dem Gedanken spielen eine Schulimkerei zu starten.

Diese Unterstützung bietet bee-my.world an. Eine tolle Eröffnungsveranstaltung.  Mein Dank geht an bee-my.world, die dieses Event so hervorragend organisiert haben. 

Die Schulimkerei , es geht wieder los!

Ach  ist das schön. Endlich ist es soweit, wir können wieder an unsere Bienen gehen. Alle haben schon mit den Hufen gescharrt, ein langer Winter mit viel Theorie ist endlich geschafft. Ich bin sehr stolz auf meine Schüler, die tatsächlich eine ganze Menge nicht vergessen haben. Wir haben uns gleich an die erste Durchsicht gemacht, alte Waben ausgetauscht und die Böden gewechselt. Alle Völker haben den Winter überstanden, auch die Völker aus der Bienenkugel und unserem Baumstamm. Die Schüler haben wie immer, eingeteilt in Gruppen, die Völker durchgesehen. Was auf den Fotos chaotisch aussieht, ist in Wirklichkeit perfekte Arbeitsteilung. Ein Schüler notiert all das, was der Schüler direkt an der Beute beobachtet. so hatten wir anschließend einen wunderbaren Überblick über Volksgröße, Futter und die Größe der Brutnester. Die meisten haben sogar die Königin gefunden, ich bin begeistert. Natürlich wurden auch die Drohnenrahmen eingesetzt und zum Schluss die Honigräume über Absperrgitter aufgesetzt. An jedem wöchentlichen Termin steht jetzt wieder Praxis auf dem Stundenplan. Ich kann mich enstspannt zurücklehnen, meine Schüler machen das schon!

Auch die Kleinen haben ganz viel Lust auf Bienen. In den letzten Wochen hatte ich wieder ettliche Termine in den Grundschulklassen. Am ersten Termin gibt es immer Infos zur Biologie der Honigbiene, damit die Schüler erst einmal das Insekt Honigbiene kennenlernen. Beim zweiten Termin gehen wir dann mit der ganzen Klasse an die Bienenstöcke. Diese Realbegegnung macht einfach nur Spass. Keiner hat Angst, alle schauen gebannt auf die Bienen und die ganz mutigen ziehen sogar die Handschuhe aus und legen mit meiner Hilfe ihre Hand auf die Bienen-ganz federleicht. Das sind dann die Sternstunden im Leben einer Schulimkerin.

Grundschule Müssenredder Bienenprojekt

Seit dem ersten Halbjahr 2018 gibt es auch an der Grundschule Müssenredder ein Bienenprojekt. Das Bienenvolk, was dort schon den Winter verbracht hatte, ist wunderbar in den Frühling gestartet. Vor 14 Tagen war das Wetter endlich so milde, dass die 2. Klasse ihren Schulbienen endlich einen kleinen Besuch abstatten konnte. Da der Besuch nur kurz dauern sollte, haben wir auf die Vollausstattung verzichtet und sind nur mit Bienenhüten an die Bienen gegangen. Alle Schüler die sich trauten, durften die Hände(ohne Handschuhe) ganz sanft und federleicht über die Bienen halten. Was für ein Erlebnis den Bienen so nah zu sein. Wir haben die Bienen richtig gefühlt, sie kitzeln ein bisschen, es ist so schön warm und vieles mehr wurde begeistert festgestellt. Nach und nach trauten sich so auch die eher ängstlichen Schüler, sich so den Bienen zu nähern. Und als wir dann sogar die Königin auf der Wabe entdeckten, gab es begeisterungsmäßig kein Halten mehr. So nah waren sie ihren Bienen noch nie gekommen. Ich glaube das war eine nachhaltige positive Erfahrung. Keiner  der Schüler hatte Angst, keiner wurde gestochen und alle waren ganz still und andächtig. Obwohl wir wirklich nur eine halbe Stunde an den Bienen waren. Wie so oft ist hier weniger, mehr!

Die Klasse hatte sich seit Februar sehr intensiv mit dem Thema Bienen auseinander gesetzt. Wir haben die Körperteile der Biene durchgenommen, das Arbeitsleben, die Sinne der Bienen und das Bienenauge mit einer Reihe von Experimenten erforscht. Am Ende der Stunde wird traditionell gefragt, machen wir das nächste Mal wieder so was Tolles? Aber sicher! Die Schüler freuen sich schon ungemein auf das Bienenjahr und natürlich besonders auf weitere Unterrichtsstunden direkt an ihren Bienen.

 

 

 

 

Buchneuerscheinung Hallo Wildbiene

!!! ERSCHEINT MITTE MAI 2018 !!!

 

Begleiten Sie Undine Westphal in die faszinierende Welt der Wildbienen!

Wie schon in ihren bisher erschienenen Büchern über das Imkern mit der Honigbiene, geht es auch hier darum, besonders Kinder für dies spannenden und zugleich weithin unbekannten und stark bedrohten Insekten zu sensibilisieren.

Das vorliegende Buch nimmt für sich nicht in Anspruch, ein wissenschaftliches Bestimmungsbuch zu sein. Vielmehr möchte es die Leser und Leserinnen dazu anregen, diese wunderbaren kleinen Geschöpfe mit offenen Augen zu entdecken und zu erkennen, wie wichtig ihre Existenz für das ökologische Gleichgewicht ist.

Dazu stellt Westphal überaus spannend und anschaulich die Lebensweisen und teilweise kuriosen Besonderheiten der häufigsten Wildbienen unserer Umgebung dar und macht uns auf die wichtigsten Faktoren aufmerksam, warum die Wildbienen so gefährdet sind.

 

Besonders schön sind die zahlreichen kreativen und praktischen Aufgaben, die den Forscherdrang von Kindern und Jugendlichen, aber auch interessierten Erwachsenen anregen, den Wildbienen spielerisch und mit viel Spaß auf die Spur zu kommen.

Der umfangreiche Praxisteil bietet mit seinen zahlreichen Ideen und Projekten eine wahre Fundgrube sowohl für Schulen als auch anderen pädagogischen Einrichtungen und naturinteressierten Familien.

 

Marion Wagner, Imkerin und Lehrerin an der Fachschule für Heilerziehungspflege – Hamburg.

 

Das Buch hat 153 Seiten und erscheint Mitte Mai. Es kostet 25,95 € plus Porto und Verpackung. Zu beziehen über undine@noergelsen.de


Ökologisch Imkern

Was bedeutet eigentlich Ökologie in der Imkerei? Bedeutet es auf Kunststoffbeuten zu verzichten, keine Absperrgitter zu verwenden oder aus dem Volk nicht den allerletzten Tropfen Honig herauszupressen? Das sind sicherlich alles wichtige Parameter aber wie sieht es mit der CO2 Bilanz oder Neutralität aus? Heutzutage ist auf jedem Nahverkehrsbus deren CO2 Verbrauch angegeben vermutlich um die Menschen zu sensibilisieren. Die Verbrauchsplakette kann ich mir jetzt auf meinen Rücken kleben, ich fahre jetzt nämlich auch umweltneutral. Ich arbeite als Schulimkerin an verschiedenen Einrichtungen, dass bedeutet das ich jedesmal eine Menge Material mit mir herumschleppen muss. Seit Jahren versuche ich, wo immer möglich, mit dem Rad zu fahren aber auch hier gibt es Grenzen und die sind in der Imkerei recht schnell erreicht. Wer einmal versucht hat einen Ableger mit dem Rad auf dem Lenker liegend zu transportieren, der weiß wovon ich rede. In der letzten Zeit habe ich sehr intensive über mein Transportproblem nachgedacht und tatsächlich eine Lösung gefunden. Die Lösung heißt Cargo Bike oder Lastenrad. Ein Fahrrad wie aus dem Bilderbuch, stabil, wendig und ganz viel Platz, erstaunlich was es auf dem Markt so alles gibt. Der Verkäufer hat nicht schlecht gestaunt, als ich ihm verriet was ich damit transportieren möchte. Wir haben die Ladefläche ausgemessen und siehe da, die Fläche reicht für eine  DNM Holzbeute und einen Ableger. Das Rad hat einen sehr stabilen Ständer und ist kippsicher, so dass man das Rad wunderbar beladen kann, ohne ein Umkippen zu befürchten. Ich kann jetzt locker direkt an unseren Schulbienenstand radeln (zumindest theoretisch weil man auf unserem Schulhof natürlich nicht fahren darf sondern schieben muss) und noch besser, ich kann das Rad direkt in meinen Unterrichtsraum (Werkraum, ebenerdig)hineinschieben. Was für ein Luxus. Keine Schlepperei mehr, der Rücken freut sich und ich kann jetzt noch mehr Dinge mit mir herumschleppen. Einen ganzen Klassensatz Imkeranzüge? Kein Problem, eine Verkaufseinheit Rähmchen (88 Stück), die Honigschleuder, passt locker. Ein Träumchen! Nun düse ich mit meinem knallroten Bienenmobil durch die Landschaft. Noch reicht die Puste und wenn ich alt und grau bin, gibt es ein neues mit E-Motor. Herrlich, eine wunderbare Möglichkeit wirklich umweltverträglich nicht nur zum Imkern sondern auch im privaten Bereich nutzbar. Der Wochenendeinkauf, Getränkemarkt, Kaminholz? Null Problemo! 150kg Zuladung, dass sollte für fast alles reichen und auch andere lebendige Fracht(erwachsene Kinder mit Koffer), lässt sich-wenn sie still sitzt-hervorragend sicher und bequem transportieren. Auf der Strasse ist man der König, das Rad ist so groß, das selbst Autofahrer einen großen Bogen um einen machen. Fzit: Ein echter Zugewinn, absolut empfehlenswert für sportliche und umweltbewußte  Hobby Imker.

Zu Besuch bei bee-my.world

Imkeranfängerkurs in Hamburg Bergstedt

Am 21.09.2018 startet wie in jedem Jahr der Imkeranfängerkurs in Kooperation mit dem Imkerverein Hamburg Walddörfer und der Schulimkerei GS-u.Stadtteilschule Bergstedt. Dieser Kurs findet jeweils Freitags von 18-21:00 Uhr statt. Der Veranstaltungsort wird in Bergstedt sein, und vor Kursbeginn bekannt gegeben. Weitere Informationen und Anmeldung unter undine@noergelsen.de

27 .Apisticus Tag 2018

Der 27.Apisticus Tag in Münster war eine Wucht in Tüten. Über 4000 Fachbesucher. Wir(Familie Heidinger mit Ihrer Bienenkugel und ich) hatten unseren Stand  im ersten Stock bei den Vortragsräumen. Über zu wenig Publikum konnten wir uns nicht beschweren. Es gab ein riesiges interesse an meiner Schulimkerei. Die einzelnen Ausstellungsstücke wie der Schwarm, die Miniaturbeute und die Schleuder sorgten für Begeisterung. Viele Fragen gab es über die Bücher zum Thema Schulimkerei und  das Imkern mit Kindern. Ich habe wieder viele neue Menschen kennengelernt, die ähnliche Projekte an Schulen anbieten. So konnte man sich hervorragend austauschen. Zum ersten Mal dabei, die kleinen Bienentäschchen, kunterbunt mit flotten Bienensprüchen. Am Samstag um 17:00 Uhr hatte ich einenn Kurszvortrag über das Thema Wildbienen im Schulunterricht gehalten. Diese Kurzvorträge fanden zum ersten Mal auf dem Apisticustag statt und wurden gut angenommen vom Publikum. Alles in allem eine tolle Veranstaltung an der ich im nächsten Jahr sehr gerne wieder teilnehmen möchte. Der Apisticustag ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Grüne Woche in Berlin vom 21.-22.01.2018

Zwei wunderbar interessante und aufregende Messetage. Zusammen mit Andreas Heidinger und seinen Bienenkugeln, hatten wir wieder den wunderbaren Innovationsstand in der Bayernhalle. Der Platz war einmalig gut, direkt am Durchgang . Unser Stand war mehr als gut besucht. Wir standen teilweise zu 3.(dieses Jahr mit Frau Heidinger) und haben gleichzeitig erklärt und vorgeführt. Es waren wieder viele "Nicht" Imker bei uns am Stand, angezogen von meinen Häkelbienen, dem Bienenschwarm, den Wildbienen und natürlich den Bienenkugeln. Viele  haben sich meine Schulimkerei erklären lassen, jede Menge positives Feedback, wie immer wurden Visitenkarten ausgetauscht und neue Verbindungen geknüpft. Eine tolle sehr gut besuchte Veranstaltung! Und wie immer wunderten sich viele über die Hamburgerin die in einem Dirndl steckte.


Bienen machen Schule

Grundschule Müssenredder sichert Bienennachwuchs in Poppenbüttel

von Doris Schultes

 

Poppenbüttel –  Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Sie spielt eine zentrale Rolle im Erhalt unseres Ökosystems. Doch das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird, denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Hier will die Grundschule Poppenbüttel helfen und den Bienennachwuchs in Poppenbüttel sichern.

Angeregt durch den Film „More than honey“ kam Anna Lohse, eine engagierte Mutter und Mitglied im Elternrat der Schule, auf die Idee, dass auch die Grundschule Müssenredder ein geeigneter Platz für Bienen sein könnte. Mit ihrer Idee wandte sie sich an die stellvertretende Schulleitung und rannte damit offene Türen ein.

Schnell wurde das neue Projekt in allen schulischen Gremien vorgestellt, ausführlich diskutiert, und am Ende stimmte die Schulkonferenz zu. Zunächst galt es jedoch noch ein paar Ängste abzubauen, die bei einigen Lehrern, Eltern und Schülern zu spüren waren. Hier konnte die erfahrene Schulimkerin Undine Westphal mit ihrem Wissen und mit ihren lebendigen Erzählungen helfen. Sie baute Ängste ab und es gelang ihr stattdessen Neugier auf die schützenswerte Tierart zu wecken. Undine Westphal hat vor zehn Jahren die Schulimkerei in Bergstedt gegründet. Sie unterrichtet in der Grundschule alle Klassen im Bereich Sachkunde und Bienenbiologie. Außerdem arbeitet sie als Dozentin im Landesverband Schleswig-Holsteiner und Hamburger Imker und bildet dort unter anderem auch Imker aus. Sie leitet Kurse zum Thema Schulimkerei und Imkern mit Kindern und hat bereits mehrere Bücher zum Thema Imkerei verfasst.

 

Als nächsten Schritt haben einige Lehrerinnen der Grundschule Müssenredder die Schulimkerei in Bergstedt besucht und Kontakte zu Imkervereinen geknüpft. Mit Laura Wagner konnte eine Poppenbüttler Imkerin gefunden werden, die der Schule vorerst ein Bienenvolk ausgeliehen hat. Zwei Lehrerinnen haben inzwischen einen Imkerkurs besucht und Grundkenntnisse Umgang und Pflege der nützlichen Insekten erworben. 

Anfang November zog das Bienenvolk nun an die Grundschule Müssenredder um und bekam auf einem abgeschlossenen Gelände hinter der Schulküche seinen neuen Platz. Hier erleben die Bienen jetzt ihre Winterruhe. Alles Wissenswerte über den Einzug des Volkes erfuhren die Schülerinnen und Schüler auf einem Informationsblatt, auf dem sich die Bienen unter dem Motto „Hallo Kinder“ vorstellten. Mit einem Stück Honigbrot ist jedem Kind die Begrüßung versüßt worden. Um sich ihre neuen Mitbewohner besser vorstellen zu können, wurden kleine Bienen aus Pfeifenreinigern gebastelt. 

 

Hier wird die Biene zur Freundin

Inzwischen ging es nun aber richtig los. Vor zwei Wochen startete die Bienenpaten-Klasse 2b gemeinsam mit der Schulimkerin Undine Westphal mit dem Bienenunterricht. Lebendig und spannend vermittelt die engagierte Imkerin den Schülerinnen und Schülern alles rund um die fleißige Honigbiene. Dabei werden Körperbau und Lebensweise der Bienen ebenso behandelt wie Bienensprache und -verhalten sowie der Aufbau eines Bienenstaates mit seiner perfekte Aufgabenteilung. Undine Westphal versteht es den Kinder die Biene zu Freundin werden zu lassen. Aufmerksame Zuhörerin im Unterricht war Klassenlehrerin Inka Petersen, die künftig das Erlernte im Sachkundeunterricht an andere Klassen weitergibt.

 

Zum Höhepunkt der ersten Bienenunterrichtsstunde wurde der Besuch des Bienenstocks. Hierbei konnten sich die Kinder persönlich von dem Wohlergehen der Bienen überzeugen. Undine Westphal hob für einen Augenblick den Deckel an, um den interessierten Schülern einen kurzen Blick auf die Bienen zu ermöglichen, die jetzt eine Überwinterungsgemeinschaften gebildet haben und sich mit Hilfe ihrer Flugmuskel in der sogenannten Wintertraube gegenseitig wärmen. Noch spannender wird es im Bienenunterricht an der Grundschule Müssenredder dann zum Beginn der Bienensaison im kommenden Frühjahr.


Stadtteilschule Bergstedt Tag der offenen Tür 06.12.17

Am 06.12.17 fand der Tag der offenen Tür in der Stadtteilschule Bergstedt statt. Traditionell war die Schulimkerei wieder mit einem Stand vertreten, um Informationen anzubieten und natürlich unseren Honig zu verkaufen. Das geniale Standteam bestand aus den Schülern vom WP2 Schulimkerei. Die Schüler haben mit unglaublichen Elan und Freude den Honig an den Mann und Frau gebracht. Nicht nur am Stand , sondern auch-bewaffnet mit Kleingeld und Honiggläsern-sind die Schüler als mobiles Verkaufsteam durch die Räume gestreift. Die Schüler waren für eine Stunde jeweils eingeteilt, die Stammbesatzung stand aber tatsächlich fast 3 Stunden in der Aula und hatte viel Spass dabei. Tolle Schüler, tolle Stimmung! Großes Lob, Ihr seid Spitze! Von dem Verkaufserlös ist die weitere Finanzierung der Schulimkerei für 2018 gesichert.

Metkurse in der Imkerschule Bad Segeberg am 18.11.17

Metkurse in der Imkerschule Bad Segeberg am 18.11.17

Der Metkurs erstmalig wegen der großen Resonanz, gleich zweimal hintereinander angeboten, war der Renner. Beide Kurse waren wie üblich innerhalb der kürzesten Zeit komplett ausgebucht. Die Metherstellung ist nach wie vor eine große Leidenschaft aller Imker und das zu Recht. Völlig neu aber für die Kursteilnehmer war, dass guter Met nicht süß schmeckt, sondern im Gegenteil, auch als ganz hervorragender trockener Weißwein hergestellt werden kann. Unser Wein hatte auf jeden Fall nichts mit der süßen klebrigen Brühe zu tun, die man auf dem Weihnachtsmarkt angeboten bekommt. Unser Met ist selbst für einen Weinkenner bei einer Blindverkostung nicht von einem hochpreisigen Spitzenweißwein zu unterscheiden. Nur die Frage der Hanglage bleibt dann ungeklärt. Bei unserer anschließenden Weinprobe gab es viele erstaunte hochgezogene Augenbrauen. Alle waren begeistert vom Kurs wie auch von der Weinqualität, die tatsächlich ganz einfach und ohne großes Equipment zu Hause hergestellt werden kann. Es gab viele Informationen zu Material, Zutaten, Temperaturen und der Herstellung. Wir haben den Ansatz abgezogen, den Trub betrachtet, Wein angesetzt, abgefüllt und verkorkt, eben das volle Programm. Alle durften mithelfen. Kurse bringen halt am meisten Spaß, wenn auch aktive Phasen mit eingebaut werden. Bei mir hieß das in erster Linie den Honig rühren, Apfel schälen, Wasser holen, Ansatz rühren und und und. Die Stimmung war super, und bevor man sich versah, waren die 3 Stunden vorbei. Jetzt wurde es tatsächlich ein wenig hektisch, innerhalb von nur einer Stunde, musste alles wieder auf Anfang gebaut werden, weil dann schon die Teilnehmer von Kurs Nr.2 erwartungsvoll auf den Stühlen sitzen würden. Aber Mann/Frau wächst mit den Herausforderungen, ich habe es sogar noch geschafft schnell ne Stulle zu essen. Auch der zweite Kurs lief prima. Mit Hilfe von Honigbonbons spielte auch die Stimme mit. Und dann waren auch die Teilnehmer vom zweiten Kurs glücklich mit kleinen Probiergläsern ausgestattet und durfte endlich den fertigen Met verkosten. Abschließend kann ich sagen, dass das Konzept des Kurses aufgegangen ist, und dem erneuten Stattfinden im nächsten Jahr nichts im Wege steht. Prost!

Undine Westphal, Dozentin im Landesverband Schleswig- Holsteinischer u. Hamburger Imker e.V.

AGRITECHNICA in Hannover 12.11-18.11.17

Als Aussteller auf der Agritechnica in Hannover,

 

der weltgrößten Landwirtschaftsmesse vom 12.-18.11.17

 

Die Hannover Messe hat gigantische Ausmaße, selbst für mich als Hamburger, sehr beeindruckend. In allen Hallen wurden die Neuheiten im Bereich der landwirtschaftlichen Techniken gezeigt. Von gigantischen Traktoren, bis hin zu Futtergeschirren und Zubehör. Wir waren die einzigen Imker dort aber auch unser Stand war die gesamte Zeit sehr gut besucht. Beeindruckend viele junge und gut informierte Landwirte haben sich bei uns über die Imkerei erkundigt. Ein großer Prozentsatz hat eigene Bienen, andere stehen in Kontakt mit Imkern. Viele Landwirte suchen Imker um Bienen zur Bestäubung auf ihren Feldern. Bei Diskussionen viel auf, wie viele der Landwirte im Gespräch mit Imkern stehen, um Spritzungen und Anwendungszeiten mit ihnen zu besprechen. Ich war positiv überrascht.

 

Die Biene scheint zumindest hier, ein fester Bestandteil der Landwirtschaft zu sein. Die Besucher aus dem Ausland hatten Interesse an den Bienenkugeln, weil sie für Ihre riesigen Felder Größen, einfach zu beimkernde Bienenbeuten suchen. Es waren Besucher aus der ganzen Welt an unserem Stand. Peru, Indien, Russland, Amerika, China, Skandinavien, Frankreich und viele andere Länder waren vertreten. Durch unsere Sprach Flexibilität, konnten wir mit fast allen Interessierten diskutieren, wenn Sprache nicht mehr weiter half, ging es mit Händen und Füßen weiter. Wir hatten ganze Gruppen zu Besuch, die sich die Imkerei erklären ließen, fachfremd aber sehr neugierig. Unser Stand fiel auf durch die Abwesenheit von Technik, stattdessen gab es bei uns Informationen über die Schulimkerei und mit der Bienenkugel eine interessante „andere“ Beutenform.

 

Für die Biene hat sich unsere Messe Präsenz auf jeden Fall gelohnt. Sie ist in aller Munde. Alle mit denen wir gesprochen haben, sind offen für neue Ideen, denn wenn die Landwirte den Imkern Gehör schenken, ist der erste Schritt von einem langen Weg hin zur Verständigung, zum Wohle unserer Honigbiene, schon einmal gemacht.

 

 

 

 

 

 

Wildbienenkurs in der Imkerschule Bad Segeberg am 12.11.17

Wildbienenkurs in der Imkerschule Bad Segeberg am  12.11.17

 

Ein Kurs nicht nur für Imker sondern auch  für Natur Interessierte  „Normalos“.  Ein Kurs am Sonntag anbieten, hat immer den wunderbaren Vorteil, dass sich die Anfahrt meist ohne Stau bewerkstelligen lässt. Neue Themen als Kursformat  anzubieten, ist spannend und aufregend. Es gab ein buntes Programm, wie immer Power Point arm, dafür sehr praktisch angelegt, was nichts anderes heißt als: Bei mir wird gebastelt. Die Kursteilnehmer hatten brav  die benötigten Werkzeuge und Materialien mit dabei, also konnten wir loslegen. Zum Beginn gab es in den ersten beiden Stunden wissenswertes über Wildbienen, egal ob Solitär oder Hummeln. Manches war sicherlich schon bekannt, anderes absolutes Neuland für die Teilnehmer. Ein großes Angebot an Info Material lag aus, so dass in den Pausen weiter geschmöckert werden konnte. Der zweite, der praktische Teil,  fand im Keller in der Werkstatt statt. Jetzt wurden die mitgebrachten Werkzeuge ausgepackt und die Holzspäne flogen durch die Gegend. Das sah klasse aus, überall wurde gesägt, gebohrt und geschmirgelt. Sowohl die Damen wie auch die Herren waren mit Feuereifer bei der Sache. Wir haben die einzelnen  Nisthilfen nicht fertig gearbeitet, aber jeder ist mit seinen angefangenen Schätzchen stolz nach Hause gefahren. Jetzt wird sicherlich der eine oder andere dunkle Winterabend an der Werkstatt  genutzt, um rechtzeitig zum Frühjahr unseren Wildbienen eine Vielzahl an Nisthilfen präsentieren zu können. 2018 wird dieser Kurs wieder angeboten, und auch dann werde ich wieder die eine oder andere neue Bastelidee mit dabei haben, also nicht wundern, wenn die Kurse niemals den absolut gleichen Inhalt haben.  Auf jeden Fall freue  ich mich jetzt schon wieder auf den nächsten Wildbienenkurs. Unsere Wildbienen sind es absolut wert aus ihrem Nischendasein herauszutreten, es ist so unglaublich einfach für diese so bedrohten Insekten  etwas zu tun und wie immer fehlt einfach das Wissen, wie  man helfen kann. Wer mehr erfahren möchte aus der Welt der Wildbienen, der ist herzlich willkommen im Wildbienenkurs 2018!

 

Undine Westphal

 

 

 

Heimatecho Ausgabe 08.11.17, Seite 6

Vortrag"Propolis" im Imkerverein Bergedorf

Am 09.11.17 war ich als Vortragende im Bergedorfer Imkerverein zu Gast. Das gewünschte Thema war Propolis, Gewinnung , Verarbeitung und das Herstellen von Propolis Salben. Die Stühle haben gerade gereicht, der Raum war voll und alle anwesenden Imker und Nicht Imker sehr gespannt. Wer meine Vorträge noch nicht erlebt hat, wundert sich meist, dass ich weder Beamer noch andere Elektronik mit im Gepäck habe. Meine Vorträge zeichnen sich meist durch eine gewisse Power Point Armut aus. Ich setze eher auf praktische Vorführungen und viel informationen, Auch in Bergedorf ging das Konzept auf. Mann/Frau war begeistert. Die Stimmung war hervorragend, es wurde viel gefragt und diskutiert, die Salbenherstellung aber war das Highlight des Abends. Nach knapp 2 Stunden habe ich mich mit meinem Inventar wieder auf den Weg nach Hause gemacht, rundum zufrieden. Ein schöner Abend!

Schleswig Holsteinischer Imkertag 05.11.17 in Neumünster

Schleswig Holsteinischer Imkertag in der Holstenhalle in Neumünster

 

Und wieder waren meine Häkelbienen mit dabei. Die Damen sind mittlerweile reiseerfahren und freuen sich, sich auf einen neuen Standort neu einzufliegen. Dieses Mal in Neumünster. Wir standen warm und trocken, denn Draußen war es kalt. Der Imkertag war mehr als gut besucht, es mußten sogar, für den Vortragsraum noch Stühle nachgeordert werden. Alles was Rang und Namen hatte, war da. Unser Stand war gut besucht, und alle wollten meine Mini-Beute kaufen. Leider ist es nach wie vor ein Einzelstück. Wenn ich irgendwann Zeit habe, muß ich sie wohl mal duplizieren. Viele haben in meinen Büchern geblättert, es wurde viel gefragt und diskutiert. Das Thema Schulimkerei ist nach wie vor hoch aktuell.

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an das Team vom Landesverband, dass mir die Möglichkeit gab, meine Materialien auf dem Imkertag präsentieren zu können. Im Besonderen an Margit Meinke, diese Frau ist unersetzlich! Vielen  Dank !!!!

 

RTL Aktuell am 19.10.17 um 18:45 Uhr

Ich stand gerade am Flughafen und bekam über meine homepage eine Nachricht auf mein Handy. Ein Herr vom RTL bat um Rückruf. Gesagt , getan. Gesucht wurde für heute ein Imker der sich zum Thema Insektensterben interviewen lassen möchte. Eines meiner leichtesten Übungen. Ab ins Auto, schnell nach Hause und da kamen auch schon die Drei vom Team RTL. Ein Kamera Mann, der Ton Techniker und jener Herr mit den klugen Fragen. Ungelogen wurde ich 1 Stunde befragt. Vor, neben und hinter den Bienen. Im Anzug, mit Hut, mit Bienen und Waben in der Hand und und und. Nach einer Stunde war alles im Kasten und die Drei begaben sich zum Auto um schon mal alles zusammen zu schneiden. Kurz nach 16.00 Uhr waren sie verschwunden, und ich saß wie auf Kohlen. Das Ganze sollte schon um 18:45 Uhr gesendet werden. Sehr gespannt saß ich erwartungsvoll vor meinem Fernseher, natürlich nicht ohne vorher alle (Verwandtschaft, Freunde,Kollegen) informiert zu haben. Und dann? Waren es 2 oder 3 Sekunden. Ziemlich lustig auf jeden Fall. Zumindest wurde mein Name genannt und einen Satz durfte ich sagen. Wer mag darf gerne nachgucken. Mal wieder eine ganz neue Erfahrung, und Spass hat es jede Menge gemacht, die drei Herren von RTL sind auf jeden Fall mit einer ganzen Menge Bienenwissen (und drei Gläsern Honig) wieder vom Hof gerollt.

15.10.17 Deutscher Imkertag in Montabaur

In Kooperation mit Andreas Heidinger und seiner Bienenkugel, hatten wir einen Stand auf dem Deutschen Imkertag in Montabaur. Ein toller Tagungsort mit viel Platz für wunderbare Aussteller und Ihre Waren. Von Pflanzen über Bücher und Imkerzubehör war eigentlich alles dabei. Wir hatten ganz am Ende des Ganges einen großen Tisch und viel Platz um die Schulimkerei und Bienenkugel zu präsentieren. Viele Interessierte fanden den Weg zu uns, und haben uns Löcher in den Bauch gefragt. Die Stimmung war klasse, wir hatten Spass. Noch interessanter war allerdings die Tatsache, dass sich hier alle "Wichtigen" trafen. Es gab interessante Gespräche, das "netzwerken" war voll im Gange. Wer weiß was da für das nächste Jahr alles an Terminen entstehen wird? Ich bin da sehr gespannt.

Noch einmal herzlichen Dank an Verena Velten, die es uns ermöglicht hatte mit dabei sein zu dürfen!

Die Bienenkugel in der Imker AG, Weiterbildung in Heidelberg beim BUND

Weiterbildung/ Erfahrungsbericht über das Arbeiten mit der Bienenkugel in der Imker AG, am Freitag dem 13.10. von 16:15-19:15 Uhr im Welthaus Heidelberg BUND.

Eine kleine hoch interessierte Gruppe von Imkerinnen lauschte gebannt den Informationen über die Bienenkugel. Der Schulungsort direkt am Hauptbahnhof Heidelberg war wunderbar einfach zu erreichen, und stellte mir einen sehr schönen Schulungsraum zur Verfügung. Die Technik spielte mit, die Power Point tat was man von ihr verlangte, sie funktionierte einwandfrei. Noch spannender fanden die Teilnehmer aber die  Erklärungen an der Bienenkugel live. Sie ist eben einfach wunderschön in ihrer Formgebung und lädt zum Staunen und Anfassen an. Abgerundet wurde der Vortrag mit Bildern direkt von den Schülern in Aktion an der Bienenkugel innerhalb des Wahlpflichtunterrichtes Imkerei der Stadtteilschule Bergstedt in Hamburg. Vielen Dank noch einmal für die wunderbare Organisation von Birgit Eschenlohr!

 

Unser Bienenbaum

Die Bienen, die wir im Sommer in unseren Bienenbaum einlaufen lassen haben, haben sich hervorragend entwickelt. Zur Zeit sind wir noch am Einfüttern. Da wir hinten eine teilbare Plexiglasscheibe angebracht haben, können wir ganz einfach mit Zuckerwasser in Honiggläsern füttern. Dazu haben wir Korken als Aufschwimmhilfe in die Gläser gesteckt, Zuckerwasser eingefüllt und diese dann seitwärts an einem Haken in den Innenraum knapp unter die Waben gehängt. So können die Bienen ganz bequem an ihr Futter gelangen. Auffällig ist die absolute Friedfertigkeit der Bienen. Egal wann wir füttern, die Damen lassen sich weder vom Abschrauben der Plexiglasscheibe noch von dem Herausnehmen der Gläser beunruhigen. Der Bienenbaum ist nach wie vor ein Publikumsmagnet, ein Blick auf einen Naturwabenbau ist einfach atemberaubend. Wir haben dieses Volk mit Milchsäure gegen die Varroa behandelt und sind sehr gespannt, ob und wie das Volk durch den Winter kommt.

Imkeranfängercrashkurs in Dachau 10.09.17

Crashkurs im Dachauer Schloss. Andreas Heidinger hat bereits zum zweiten Mal einen Imkeranfänger Crashkurs angeboten. Sehr, sehr gerne bin ich wieder ins wunderschöne Dachau gekommen um diesen Kurs zu leiten. In diesem Jahr hat Andreas den praktischen Teil übernommen, und da Petrus Einsehen mit uns hatte, schien am Nachmittag wie bestellt sogar die Sonne. Es gab die Themen, Grundlagen, Bienenbiologie, Material und Imkern im Jahreslauf. Dazu eine Menge Infos zur Bienenkugel, theoretisch und praktisch. Das Mittagessen war eine Wucht. Die Teilnehmer haben sich offensichtlich wohl gefühlt. In so einer Athmosphäre zu arbeiten bringt einfach nur Spass. Nächstes Jahr wieder? Sehr,sehr gerne!

"Bienen machen Schule"2017 Hohenems 07-09.09.17

Bienen machen Schule 2017 in Österreich Hohenems. Mellifera hatte wieder einmal einen wunderbaren Tagungsort gefunden im Bäuerlichen Schulzentrum Hohenems. Wieder einmal eine fantastische Tagung mit vielen interessanten Referenten, spannenden Arbeitsgruppen und vielen begeisterten Teilnehmern. Zwischen den einzelnen Tagungsabschnitten gab es immer wieder die Möglichkeiten Infotische zu bestaunen, wo Materialien für Unterrichte und Ähnliches präsentiert wurde. Ich hatte am ersten Tag die Häkelbienen, Blumen, meine Bücher und  viele Unterrichtsideen vorgestellt. Dieses Jahr war ich für eine Arbeitsgruppe "Wildbienen" gebucht. Die Arbeitsgruppen haben zwei mal hintereinander stattgefunden. Beim ersten Durchgang 20, beim  zweiten Durchgang haben mir 42 Teilnehmer gelauscht. Es gab Infos zu Wildbienen, Hummeln, Unterrichtsideen und gebastelt wurde auch noch. Die Teilnehmer haben wunderbare Niströhren Modelle aus Bambus, Schwämmen,Pappe und Modelliermasse angefertigt. 3 Tage Traumwetter taten ein übriges um diese Tagung mal wieder unvergesslich zu machen.

Buchneuerscheinung Ende August 2017

Die Bienenkugel®

in der Hand der Schüler

 

Eine Anleitung für das Imkern mit der Bienenkugel im Schulunterricht mit Unterrichtsideen.

 

 

Im hier vorliegenden Buch zeigt Undine Westphal, wie mit Hilfe der Bienenkugel, innerhalb eines Forschungsprojektes „Hobosphere" genannt, ertragreiche Beziehungen zwischen Bienen und anderen Lebewesen – einschließlich des Menschen – Wirklichkeit werden können. Neben den sehr gut verständlichen Ausführungen zur Bienenkugel bekommt der Leser viele Tipps für den Schulunterricht und die Arbeit mit Schülern mit diesem handfesten Erlebnis neuester Forschung. Undine Westphal nimmt den Leser mit auf die Reise in die Hobosphere. Der Leser erfährt, wie eine gute Abstimmung zwischen verschiedenen Umwelteinflüssen, dem Aufbau der Bienenkugel und dem Umgang mit ihr aussehen kann. Es könnte eine Kluft entstehen zwischen trockener Forschung zur Bienenkunde und der Umsetzung von neuesten Erkenntnissen in die Praxis der Imkerei. Diese Kluft wird mit dem Buch spielend überwunden. Mehr noch: An vielen Beispielen zeigt die Autorin wie die Umsetzung des Forschungsstandes so an junge Menschen weitergegeben werden kann, dass die Arbeit mit Bienen zur spannenden Attraktion und zur Herzenssache auch von Kindern und Jugendlichen werden kann. Die Freude, mit der die Autorin das Leben in der Bienenkugel und das Leben um die Bienenkugel herum aufblühen lässt, macht die Lektüre dieses Buches darüber hinaus zu einem besonderen Vergnügen.

 

Alexander Rebers, Schulleiter der Stadtteilsschule Bergstedt

 

Über die Autorin:

Undine Westphal, geboren 1966, Mutter von drei Kindern, leidenschaftliche Imkerin, Schulungsreferentin für Imkeranfängerkurse und Fortbildungen. Sie unterrichtet Bienenkunde im Sachkunde- und Biologieunterricht in der Grund- und Stadtteilschule. Seit 2009 leitet Undine Westphal die von ihr aufgebaute Schulimkerei der Grundschule Bergstedt. 

 

Ferner ist sie die Autorin der Bücher:

„Die Schulimkerei – Planung/Aufbau/Betrieb“

„Imkern mit Kindern und Schülergruppen“

„Frauenpower am Bienenstock“

„Abenteuer Bienenkugel"

 

Das Buch hat 127 Seiten mit vielen Fotos und Abbildungen, es kostet 25,95 Euro plus Porto und Verpackung und ist zu beziehen über undine@noergelsen.de


bienen&natur 7.2017

Heimatecho

Artikel aus dem Deutschen Bienenjounal Ausgabe 6/17

Anfängerkurs Imkerei 2017

Neuer Anfängerkurs Imkerei für Jedermann

 

START 15.09.2017 – jeweils Freitag 18-21.00 Uhr

 

VERANSTALTUNGSORT Hamburg Bergstedt

 

INFOS & ANMELDUNG  undine@noergelsen.de

Neues von der Bienenkugel

Weit bevor die neue Bienensaison endlich begann, hatten alle Schüler des Wahlpflichtkurses "Schulimkerei" Gelegenheit, Trockenübungen an der Bienenkugel zu machen. Sinn der Übung war,jeden Griff zu üben, damit er später an der besetzten Kugel sitzt. Wir haben für diesen Zweck eine extra Bienenkugel unbesetzt im Einsatz gehabt. Die Schüler waren begeistert, wie immer wenn Anfassen ausdrücklich erlaubt ist.

Unsere besetzte Bienenkugel ist gut durch den Winter gegangen. Die Königin hat schon einige Rähmchen mit Brutnestern angelegt. Wir haben 3 dunkle Waben vom Vorjahr herausgeschnitten und ausgeschmolzen. Innerhalb von nur einer Woche, haben die Bienen wunderschönen, neuen Naturbau errichtet, den die Königin prompt bestiftet hat. Als es Ende März dann unerwartet wieder eiskalt wurde, mußten wir wochenlang ein Auge auf die Futterwaben werfen. Bisher reichte es. Frühjahrshonig wird es von der Bienenkugel aber sicherlich nicht geben, die Bienen haben den wenigen Nektar der in der Kälte überhaupt zu holen war für den Volksaufbau benötigt. Zwischenbilanz: Bisher alles im grünem Bereich.

 

Feedback aus der Schweiz

Neues vom Bienenbaum

Dem Bienenbaum geht es trotz des miesen Wetters hervorragend. Die Bienen hängen wunderbar in der Traube und sind fleißig am Waben bauen. Das alles kann man hervorragend beobachten, wenn man einen Blick durch die Plexiglasscheibe wirft. Wir füttern die Bienen regelmäßig mit eigenem Honig, so lange bis sie genügend Wabenbau und Vorräte angelegt haben. Was wir jetzt schon beobachten konnten, die Bienen sind sehr friedlich und entspannt. Sie können hervorragend auf der Rinde landen und das Flugloch scheint genau die richtige Größe zu haben. Wir sind gespannt, ob wir bald Stifte in den Waben erkennen können.

Projektwoche Grundschule Bergstedt

Am 10.-13.04. gab es in der Grundschule Bergstedt eine Projektwoche zum Thema"Aussterbende Tiere". Die Schulimkerei war nicht nur mit dem Vortrag "Eine Welt ohne Bienen"dabei, sondern auch mit dem Kurs "Wildbienen", der an 3 Tagen der Projektwoche mit jeweils über 20 Kindern stattfand. Der Vortrag fand in der Aula vor der gesamten Schule mit über 350 Kindern statt. Eine echte Herausforderung, ohne Mikrofon und so interessant gestaltet,das alle Schüler 1 Stunde lang gebannt zugehört haben. Natürlich hat Elsa, meine Häkelbiene mich tatkräftig dabei unterstützt. Sie mußte erst mal mit der Hilfe der Schüler und einem Lied geweckt werden. Dann war sie nicht unbedingt kooperativ, aber danach hat sie die Kurve gut bekommen und hat mir ordentlich geholfen den Kindern zu erklären warum unsere Honigbiene so wichtig für die Pflanzenbestäubung ist. Was die Varroa anrichtet, welche Nahrungsmittel es ohne unsere Bestäuberinsekten nicht mehr geben wird, warum Gifte im Garten nichts zu suchen haben, wie wir den Bienen helfen können und vieles mehr. Eine großartige Veranstaltung, bei der selbst unser Lehrkörper noch eine Menge dazulernen konnte. Danach haben wir an jedem Tag einen Kurs "Wildbienen" angeboten, der sehr gut angewählt wurde. Innerhalb dieses 2 stündigen Kurses, haben die Schüler aus Bambusstäben mit Hilfe von Sägen und einer Blechdose, ein Insektenhotel gebaut. Vorher gab es noch eine Menge Infos zu unseren "anderen Bienen", wo und wie sie leben. Wie eine Brutröhre aufgebaut ist und welche Wildbienen Arten es gibt. Alles sehr spannend. Am Ende der Projektwoche gab es noch eine kleine Ausstellung, die auch die Schüler besuchen durften, die den Kurs nicht gewählt hatten. Eine rundum gelungene Projektwoche.

Bienenbaum besiedlung

Ende März bei wunderbaren 20 Grad und Sonne, haben wir den ersten von zwei Bienenbäumen besiedelt. Bevor der Bienenbaum an seinen endgültigen Standort gestellt wurde, hatten wir vorher dort ein Volk in einer Magazinbeute platziert, damit die Damen sich schon einmal auf den Standort einfliegen konnten. Das machte das Einlogieren erheblich leicher. Der Rest war einfach, Brett anlegen und Waben darauf abfegen. Die Königin wurde gefunden und per zu Fuß direkt zum Flugloch gebracht. Sie mochte den Baum, schneller als man gucken konnte, war sie schon hinein gekrabbelt. Die Umsiedelung dauerte nur eine knappe halbe Stunde. Innerhalb des Baumes wurde ein Honigglas gestellt, damit die Bienen die nächste Zeit auf jeden Fall gut versorgt sind, bevor verläßlich die erste Tracht einsetzt. Dadurch, dass der Baum zweiteilig mit Scharnier konstruiert wurde, können wir jederzeit durch einfaches Kippen an das Volk heran. So können wir auch verläßlich die Varroabehandlungen durchführen und das Volk für den Winter einfüttern. Anschließend noch ein Kontrollblick durch die Plexiglasscheibe, da hing das Volk schon wunderbar in der Traube.

Wir sind sehr gespannt, wie sich das Volk entwickelt.

SCHWEIZ, Imker Anfänger Crashkurs

Imker Crashkurse in der Schweiz

Frauenpower am Bienenstock und ein Imker Anfänger Crashkurs für Jedermann am 18. und 19. März in Rorschacherberg in der Ost- Schweiz. Alles hat gepasst, der Seminar Raum war ein Traum, mit Blick auf den Bodensee, viele interessierte Teilnehmer, eine wunderbare Stimmung, lecker Mittagessen und zum Abschluss ein kleiner Ausflug in das Naturareal von Alice Oberli. Die Idee zu diesen Kursen entstand im letzten September, als diese Kurse, auch im Doppelpack, in Dachau und Augsburg unter der organisatorischen Leitung von Andreas Heidinger stattfanden. Dieses Mal wurden die Seminare von Alice Oberli in der Schweiz organisiert, die dafür auch ihr Naturareal zur Verfügung gestellt hatte. Die Kurse begannen jeweils morgens um 10 Uhr und endeten gegen 16.00 Uhr. Zum Beginn gab es die Grundlagen der Imkerei und die Biologie der Honigbiene. Nach einer Mittagspause wurde das Material vorgestellt, die Bienenkugel erklärt und Fragen zu den imkerlichen Arbeiten quer durch das Jahr geklärt.

Das war geballtes Imkerwissen in Kurzform. Die Teilnehmer sollten einen Einblick in die Welt der Imkerei und Bienen bekommen, um sich dann sicher entscheiden zu können, ob eine Bienenhaltung für sie wirklich in Frage kommt. Um den Theorie Teil noch abzurunden, haben wir anschließend mit den Teilnehmern das Naturareal von Alice Oberli besucht. Eine Naturoase inmitten von Strassen, Gleisen und Industrie. Eine ehemalige Brache, die Alice mit viel Liebe zum Leben erweckt hat. Wir konnten uns dort einen Bienenbaum, Magazin-und Hinterbehandlungsbeuten, einen Weissenseifener Hängekorb, eine Hummelkugel von Robert Muttermacher, Wildbienenhotels vieles mehr anschauen. Einigen Teilnehmern hat danach sicherlich der Kopf geschwirrt, allerdings im positiven Sinne, der allgemeine Tonus war sehr positiv. Ein Lob einer Teilnehmerin hat mich besonders gefreut, sie sagte, mein Seminar wäre das erste, wobei sie nicht eingeschlafen wäre. Sie wäre die ganze Zeit begeisternd mit dabei gewesen um nichts zu verpassen! Wenn das kein Lob ist!

Wie immer hatte ich viel Anschauungsmaterial dabei, meine Häkelbienen und Bücher, Alice einen Zopf mit Honig, und natürlich eine Bienenkugel. Es gab keine Chance auch Langeweile.

Nach dem 2.Kurs am Sonntag kann ich abschließend behaupten, dass diese Kurse es wert waren dazu extra in die Schweiz zu fahren.

Vielen Dank für die wunderbaren Kurstage, ich hatte Spass! Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an Alice , für die grandiose Organisation! Und allen die sich bereits für den Praxisteil am 22.April mit Andreas Heidinger angemeldet haben , wünsche ich viel Vergnügen und fantastisches Wetter!

 

 

Der Bienenbaum

Irgendwann hatte ich mir in den Kopf gesetzt, dass die Schulimkerei unbedingt einen hohlen Baumstamm haben muss, um darin Bienen anzusiedeln. Nach vielen Anfragen wurde ich endlich fündig. Beim Gartenbauamt hatte man offene Ohren für meinen Wunsch. Er wurde notiert. Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass diese Notiz in die Ablage "P" wandert. Weit gefehlt, irgenwann morgens um 7.30 Uhr klingelte das Telefon, der Baum wäre unterwegs zur Schule. Ups, ab auf`s Rad, schnell zur Schule. Ich war dann da, aber der Baum war schon wieder weg. Da die Schulsekretärin nicht informiert war, hatte Sie den armen Fahrer zur nächsten Schule geschickt, und die in die nächste.... Pures Glück, dass der Fahrer irgendwann die Faxen dicke hatte und auf meinem Handy anrief. So fanden wir zusammen, unser Bienenbaum und ich. Der Rest war einfacher, abladen und zu zweit zum Bienenstand rollen. Danach hatten wir "Rücken". Der Stamm lag dann erst einmal 14 Tage am Bienenstand um sich zu akklimatisieren. Jetzt in den Ferien war die Gelegenheit günstig. Wir haben ihn aufgestellt, ohne in die Gefahr zu laufen, einen neugierigen Schüler zu gefährden. Der Baumstamm bekam einen kippsicheren Erdanker und wurde neben unserem Bienenhaus eingegraben.  Man glaubt gar nicht wie schwer so ein Stück Baumstamm (Eiche) sein kann. Als er an Ort und Stelle fest stand, haben wir eine Klappe hinten hinein gesägt. Wir werden eine Plexiglasscheibe konstruieren, damit man einen freien Blick auf die Waben hat. Zum Schluss bekam der Stamm noch ein Dach, damit es von oben immer schön trocken ist. Jetzt hat er erst Mal Ferien, bevor das "Feintuning" beginnt. Wir werden berichten!

Entdecke das Imkern

Das Buch »Entdecke das Imkern« erscheint in Kürze im Autumnus Verlag, Infos unter www.autumnus-verlag.de

Dieses Buch begleitet die Kinder auf eine spannende Reise in die Welt der Imkerei. Es gibt Informationen über die Bienen, das Imkerhandwerk,die Werkzeuge, und das Material. Alle Themen werden kurz, knapp und sehr präzise erklärt. Für alle neugierigen Kinder, die es ganz genau wissen wollen und natürlich für die, die Lust auf noch mehr Informationen haben!

Viel Lesevergnügen wünscht Euch allen Undine Westphal

 

Buchneuerscheinung

Imkerschule Bad Segeberg

Workshop Bienenprodukte für Kosmetika und Küche in der Imkerschule Bad Segeberg

 

Ein neuer Kurs im Programm, der am Samstag den 11.02.17 den Imkerschulen Kursraum in eine Versuchsküche verwandelt hat. Wie immer hatte ich das ganze Auto mit Zubehör bestückt, dieses Mal mit 4 großen Klappkisten. Minimalismus ist einfach nicht mein Ding. Wer meine Kurse besucht, weiß was damit gemeint ist. Als erstes habe ich Kochinseln geschaffen, dazu habe ich den ganzen Raum umgebaut, jeden Tisch verschoben und alle Stühle umgestellt. Wie gut dass ich eine Stunde vor Kursbeginn schon da war. Zum Schluss kamen noch Einzelkochplatten mit diversen Verlängerungsschnüren dazu, Gott sei Dank sind die Sicherungen nicht rausgeflogen. Der Kurs war komplett ausgebucht, jeder Stuhl wurde benötigt und pünktlich um 10.00 Uhr saßen die Teilnehmer mit erwartungsvollen Blicken an den Tischen. Es war ein sehr aktiver Kurs. Dieses Mal wurde nicht Stunden lang geredet, sondern selber machen und ausprobieren war der Plan. Das hat wunderbar funktioniert. Es wurde gerührt bis die Hände lahm wurden, abgefüllt auf den Millimeter genau ohne zu kleckern und viel kommuniziert. Zwischendurch die üblichen Verschnaufpausen. Dieses Mal dringend notwendig, weil  es durch die Kocherei  doch sehr warm im Kursraum wurde. Es hat fantastisch gerochen, nicht nur die Honigbonbons haben geduftet, auch unsere Cremes und Seifen. Die Teilnehmer waren bunt zusammen gewürfelt  auch „Nicht“ Imker waren mit dabei. Um den Kurs ein wenig abzurunden gab es einen Vortrag über Propolis  und eine Menge anderer Produktinformationen über Honig und Wachs. Ich bin immer wieder erstaunt, was alles nicht bekannt ist, sogar bei Imkern die schon  seit Jahren  Bienen haben.

 

Ein neuer Kurs ist immer sehr aufregend, funktioniert alles, reicht das Material,  sind die Teilnehmer interessiert, Ist die Stimmung gut? Dieses und vieles andere geht einem bei der Vorbereitung durch den Kopf. Meistens passiert auch immer etwas womit man so gar nicht gerechnet hat.

 

Ich glaube der Kurs hat funktioniert. Innerhalb der kürzesten Zeit haben sich an den Kochinseln Teams gebildet, die wunderbar zusammen gearbeitet haben. Alle Rezepte haben einwandfrei funktioniert und alle konnten am Ende des Kurses Ihre selbst hergestellten Schätze mit nach Hause nehmen. Man kann durchaus sagen, dass wir alle Spaß hatten.

 

Aufgrund der großen Nachfrage wird dieser Kurs im Sommer wieder angeboten. Zu finden auf der homepage der Imkerschule Bad Segeberg

 

grüne Woche Berlin Bayernhalle

Wir, Andreas Heidinger, Christoph Hermann und ich haben uns Ende Januar auf den Weg nach Berlin zur Grünen Woche gemacht, um die Schulimkerei,Fachliteratur und natürlich die Bienenkugel zu präsentieren. Wir hatten in der Bayernhalle vom bayerischen Landwirtschaftsministerium den sogenannten Innovationsstand für 4 Tage zur Verfügung gestellt bekommen. Der Stand war ein Traum. Ausgestattet mit wunderschönen großflächigen hochwertigen Bienenpostern, war er wie für uns gemacht. Am Sonntag hatten wir von 8-10.00 Uhr reichlich Zeit um aufzubauen. Alles fand seinen Platz, meine Häkelbienen genau wie Bücher und Bienenkugel. Kurz vor Messe Beginn sind wir wie die Bienen ausgeschwärmt um unsere Flyer zu den wichtigen Imkertreffpunkten zu bringen, zum D.I.B., Bienenjournal, brandenburgischer und Berliner Imker Landesverbände, und vielen mehr, damit wir reichlich Fachpublikum zu unserem Stand anlocken konnten. Und siehe da, der Trick funktionierte. Wir hatten reichlich Besuch und sehr viel zu tun um all unsere Austellungsstücke zu präsentieren. Über mangelnde Interesse konnten wir uns nicht beklagen. Frau Friedrich vom DIB war da, viele Mitglieder vom Brandenburger Landesverband, Fachpublikum aus dem Ausland, das Deutsche Bienenjournal die sogar Fotos gemacht haben und viele andere Fachbesucher Wie gut ,dass wir die ersten 3 Tage zu 3.waren. Pausen um die Stimme anzufeuchten und Schuhe zu wechseln waren dringend notwendig. Wir hatten so viel Spass mit unseren Stand Besuchern, dass die Zeit wie im Fluge verging. Zur großen Freude von Andreas und Christoph kamen eigentlich alle Königinnen von Rosen-über Kartoffel,Spargel -und Biene vorbei um sich mit den Herren vor unserem Stand fotografieren zu lassen. Wer neugierig auf die Fotos ist, findet sie auf der Seite von Andreas Heidinger unter www.bienenkugel.de . Ansonnsten sind wir einstimmig der Meinung,dass die Bayernhalle natürlich nicht nur die schönste Messehalle von allen war, sondern aufgrund des musikalischen Rahmenprogrammes (Alphörner,Trachtengruppen,Schuhplattler,viel Musi etc) auch akkustisch die Beste. Wir waren geradezu in Bayern. Dirndl soweit das Auge reichte, Brezn, Weissbier und andere leckere Sachen. Fazit, es hat sich gelohnt.

 

Grüne Woche Berlin 22-24.01.17

Fröhliche Weihnachten

Ich wünsche allen Besuchern meiner homepage mit Hilfe meines heiligen Honigs (man beachte bitte die Heiligenscheine)ein wunderbares Weihnachtsfest !

Gesundheit und fitte Bienen auch im neuen Jahr

Undine Westphal

Grüne Woche in Berlin

Ganz aktuell: Vom 22.01. bis zum 24.01.2017 wird Andreas Heidinger mit seiner Bienenkugel und mir,meinen Büchern, Ideen und der Schulimkerei auf der Messe stehen. Wer uns besuchen möchte findet uns in der Bayernhalle 22 B, am Stand C 245. Herzlich willkommen!!!!!!!!

Tag der offenen Tür, Grundschule Bergstedt

07.12.16 Tag der offenen Tür, Stadtteilschule Bergstedt

Auch in diesem Jahr war der WP 2 Kurs Schulimkerei wieder mit einem großen Stand auf dem Tag der offenen Tür in der Stadtteilschule vertreten. Die Schüler haben nicht nur mit großer Begeisterung unseren Honig verkauft sondern auch mit viel Herzblut Fragen beantwortet. Viele Eltern haben sich über die Bienen informiert und anschließend ein Glas Honig mitgenommen. Das Besondere an diesem Jahr war sicherlich auch ein Reporter vom Heimatecho und die Herren vom Lions Club. Der Lions Club unterstützt die Schulimkerei seit mehr als 6 Jahren, mit deren Hilfe war es uns möglich  Material für die Schulimkerei zu beschaffen. Schutzanzüge, ein Biologie-Bienenmodell, Imkerwerkzeuge, Lehrbücher und vieles mehr. Mit all diesen Anschaffungen war es möglich die Schulimkerei nicht nur am Leben zu erhalten sondern auch weiter auszubauen zu können. Wir sind sehr gespannt auf den Artikel im Heimatecho!

NEUIGKEIT // NEWS

NEWS – NEWS – NEWS – NEWS – NEWS

 

This book will act as a guide to support you throughout the whole beekeeping year with the use of examples. The Individual chapters will each cover the specifics that occur when you carry out the corresponding work stages with the help of children or school groups.

 

There are age recommendations, as well as specific instructions regarding dangerous situations, which could arise during beekeeping with children. Tips are provided about the hive and work materials considering the suitability for students and groups of children.

 

» Respectful interaction with creatures, an insight into the complexity of the living world, and the idea that every individual, even children, can contribute to the protection of our precious environment without much effort, are learning objectives which cannot be valued highly enough. If honeybees did not already exist, it would certainly be worth creating them as a topic for interesting learning and teaching responsibility and sustainability. 

The book "Beekeeping with children and school groups" is a wonderful guide and aide for experienced beekeepers who can and want to offer children more than simply letting them watch the honey extraction. «

Prof. Dr. Jürgen Tautz, Würzburg

 

The book costs 25,95 € plus postage and is available from undine@noergelsen.de


Artikel aus der adiz / die biene / Imkerfreund

Artikel Aus dem Jahrbuch der Schule Bergstedt

Crashkurs für Imkeranfänger am 23.10. in Augsburg

Crashkurs für Imkeranfänger am 23.10 in Augsburg
Crashkurs für Imkeranfänger am 23.10 in Augsburg

Der Crashkurs in Ausgburg hatte viele interessierte Imker und "noch nicht "Imker angesprochen. Wir haben angefangen mit den Grundlagen,Bienenbiologie,Materialkunde und dem Jahreslauf der Imkerei. Zwischendurch gab es immer wieder anregende Diskussionen zu den unterschiedlichsten Bereichen der Imkerei. Nach einem leckeren Mittagessen, haben wir uns auf dem Aussengelände der Imkerschule von Chritoph Meyer eingefunden, das praktischer Weise direkt am Seminarraum lag. Dort haben sich die Teilnehmer die Bienenkugel erklären lassen und einen Blick in eine Magazinbeute geworfen.

Petrus war und gnädig, die Sonne schien bei immerhin 16 Grad,so dass sogar die Bienne flogen. Vielen Dank an Christoph Mayer für die wunderbare Organisation.

 

Imkeranfänger Crashkurs für frauen im Dachauer Schloss am 22.10.

Am 22.10.16 fand im wunderschönem Dachauer Schloß der Imkeranfänger Crashkurs für Frauen statt. Es paßte einfach alles, ein wunderbarer Tagungsort, sehr nette interessierte Damen und ein traumhaftes Herbstwetter mit fast 16 Grad. Am Vormittag gab es Grundlagen der imkerei, Bienenbiologie und Materialkunde. Bevor es in die wohlverdiente Mittagspause ging,  zum Abschluß noch den Jahreslauf der Bienen in der imkerei. Danach haben wir uns im Bienengarten des Schloßes getroffen, um einen Blick in die Völker zu werfen. Vor Ort gab es Magazin- aber auch Bienenkugeln. Die Damen waren sehr interessiert und haben völlig angstfrei die gezogenen Waben betrachtet. Durch uns angelockt, kamen auch Besucher des Schloßgartens um sich die eine oder andere informationen über die Bienen zu holen. Eine nette Open Air Veranstaltung. Auf dem Gelände gibt es sogar einen hohlen Baum mit einem Bienenvolk. Im Anschluß an den Praxisteil wurde die Bienenkugel vorgestellt , das traf auf große Resonanz. Mein spezieller Dank für diesen wunderbaren Tag geht an Gertraut, die mit Ihren leckeren alten Apfelsorten die eine oder andere Dame verzauberte und natürlich an Andreas, für die tolle Organisation. Vielen Dank Euch Beiden! Ich komme gerne wieder nach Dachau!


Seminar in Stuttgart am 21.10.

Fortbildung für Imker "Aufbau einer Schulimkerei" und Unterrichtsideen

Ein kurzweiliges Seminar mit vielen interessierten Teilnehmern. Es wurde nicht nur der Aufbau einer Schulimkerei vorgestellt sondern auch Bienenbiologie vermittelt und einzelne Unterrichtseinheiten ausprobiert. Die Sinne der Bienen, das Arbeitsleben der Honigbiene, der Körperbau der Honigbiene und Vieles mehr. Zum Vergnügen der Teilnehmer wurden einige Unterrichtsideen auch gleich vor Ort an  einzelnen Stationen erarbeitet. Zum Abschluß gab es noch zwei Bastelideen, die sehr erfolgreich von allen Teilnehmern nachgebaut worden sind. Eine wunderbare Arbeitsatmosphäre! Vielen Dank an Birgit Eschenlohr für die tolle Organisation


THE BEE GLOBE (BIENENKUGEL®) ADVENTURE

A GUIDEBOOK FOR “SPHERICAL” BEEKEEPING

 

The English version for this book will be available soon.

For now only the German version is available.

 

THE BEE GLOBE (BIENENKUGEL®) ADVENTURE

A GUIDEBOOK FOR “SPHERICAL” BEEKEEPING

 

“The vast majority of today’s hive types have been developed for the requirements of beekeeping and not for the requirements of the bees themselves. The hives are practical, angular, stackable, easy to transport, made out of polystyrene and light. A bee globe is the exact opposite. It is large and heavy, very difficult to transport, made out of wood and only has one brood chamber. You would think that all of these aspects would make it almost impossible to use for beekeeping. On the contrary, it actually works superbly.” This is the conclusion that the experienced (Langstroth) beekeeper, Undine Westphal, comes to in her fourth book about beekeeping. She has already made a name for herself through her lectures in Germany and abroad, as well as through her textbooks. Undine became curious and together with pupils from her school apiary tried out this new way of beekeeping as part of a research project. The bee globe – first developed by Andreas Heidinger just a few years ago – is still not very well known among beekeepers but has recently enjoyed ever increasing popularity. The ability to recreate the bees’ natural habitat through the bee globe, to develop effective ways to control Varroa and to simultaneously be compatible with Langstroth beekeeping are just three of the many reasons that made Undine Westphal interested in Andreas Heidinger’s concept of the “Bienenkugel®”. With this useful and very precise guide to working with this unusual hive, Undine is able to pass on her positive experiences and will inspire you to discover beekeeping in a new way. Above all, we can again learn to “listen” to the bees more closely and to treat them in a more respectful way. 

Marion Wagner, beekeeper and teacher at the college for curative education in Hamburg

 

About the author:

Undine Westphal, born in 1966, is a mother of three girls, a passionate beekeeper and lecturer for beekeeping courses. She teaches beekeeping as part of the general studies and biology lessons in primary and district schools and has led the school apiary in a Hamburg primary school since it was established in 2009. She is also author of the textbooks:

  • Schulimkerei Planung/ Aufbau /Betrieb
  • Frauenpower am Bienenstock
  • Imkern mit Kindern und Schülergruppen
  • Beekeeping with children and school groups
  • Abenteuer Bienenkugel

 

The book with many photos and illustrations has 115 pages and costs € 25,95 plus postage and packaging. It can be obtained from undine@noergelsen.de


Die Häkelbienen

Eine wunderbare Möglichkeit auch schon Grundschülern das Arbeitsleben der Honigienen anschaulich »begreiflich« zu machen. Diese Bienen bestehen aus Wolle und stellen einzelne »Berufe« der Bienen dar. Es gibt die Putzbiene, Amme,Baumeisterin,Wachbiene und Sammelbiene. Auch eine Drohne und die Königin. Alle Bienen  ausser Drohne und Königin sind gleich, nur das "Zubehör " unterscheidet sie von den anderen. Außerdem gibt es die Wespe, Hummel und Hornisse zum direkten Vergleich zur Biene. So können die Kinder wunderbar erkennen, das die Bienen gar nicht schwarz gelb sondern schwarz braun sind , im Gegensatz zur Wespe.

 

Diese Bienen sind bestellbar! Bitte einfach Kontakt zu mir aufnehmen und anfragen.


Buchneuerscheinung

Abenteuer Bienenkugel®

Ein Ratgeber für das „runde“ Imkern

 

„Die überwiegende Anzahl der heutigen Beuteformen sind für imkerliche Ansprüche entwickelt worden und nicht für die der Bienen. Sie sind praktisch, eckig, stapelbar, gut zu transportieren, aus Styropor und leicht. All das ist eine Bienenkugel nicht. Sie ist groß und schwer, sehr schlecht zu transportieren, aus Holz und hat nur einen Brutraum. Eigentlich müsste es aufgrund dieser Aspekte fast unmöglich sein mit ihr zu imkern.

Aber, oh Wunder, es funktioniert sogar ganz

hervorragend.“ zu diesem Fazit kommt die erfahrene (Magazin-)Imkerin, Undine Westphal, in ihrem vierten Buch über das Imkern. Westphal hat sich bereits mit ihren Vorträgen im In- und Ausland sowie ihren Lehrbüchern einen Namen gemacht. Nun war sie neugierig und hat sich gemeinsam mit ihren Schülern und Schülerinnen ihrer Schulimkerei im Rahmen eines Forschungsprojektes auf den Versuch eingelassen und diese neue Form des Imkerns ausprobiert.

Die Bienenkugel – erst vor wenigen Jahren entwickelt von Andreas Heidinger – ist in der Imkerschaft noch wenig bekannt, erfreut sich aber mittlerweile immer größerer Beliebtheit. Das Ansinnen, durch die Bienenkugel das natürliche Habitat der Bienen nachzuempfinden, wirksame Möglichkeiten in der Varroabekämpfung zu entwickeln und gleichzeitig kompatibel mit den Magazinbeuten imkern zu können, sind nur drei der zahlreichen Gründe, die Westphal an Heidingers Konzept „Bienenkugel“ interessiert hat.

Mit dieser brauchbaren und sehr genauen Anleitung zum Umgang mit dieser ungewöhnlichen Beute gibt Westphal hier ihre durchweg positiven Erfahrungen weiter, und man bekommt Lust, das Imkern für sich neu zu entdecken. Vor allem aber können wir lernen wieder mehr auf die Bienen zu „hören“ und ihnen respektvoller zu begegnen.

 

Marion Wagner, Imkerin und Lehrerin an der Fachschule für Heilerziehungspflege Hamburg

 

Über die Autorin:

Undine Westphal, geboren 1966, Mutter von drei Kindern, leidenschaftliche Imkerin, Schulungsreferentin für Imkeranfängerkurse und Fortbildungen. Sie unterrichtet Bienenkunde im Sachkunde- und Biologieunterricht in der Grund- und Stadtteilschule. Seit 2009 leitet Undine Westphal die von ihr aufgebaute Schulimkerei der Grundschule Bergstedt. 

Ferner ist sie die Autorin der Bücher:

„Die Schulimkerei – Planung/Aufbau/Betrieb“

„Imkern mit Kindern und Schülergruppen“

„Frauenpower am Bienenstock“

 

Das Buch hat 115 Seiten mit vielen Fotos und Abbildungen, es kostet 25,95 Euro plus Porto und Verpackung und ist zu beziehen über undine@noergelsen.de


Bienen machen Schule 2016

"Bienen machen Schule" bundesweite Tagung von Mellifera vom 16.-18.09.2016 in Schwerin. Bee Inspired-Beflügelt Lernen

Wie jedes Jahr mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten und in der Podiumsdiskussion "Ohne Moos nichts los"

Es war wieder super interessant, mit vielen neuen Kontakten und den Kopf voller Ideen. Wer in irgendeiner Form mit Bienen und Schülern arbeitet, der sollte sich diesen Termin für das nächste Jahr schon einmal vormerken-es lohnt sich!


NEUIGKEIT // NYHET

NYHET – NYHET – NYHET – NYHET – NYHET

 

Denna Bok kommer att ge dig vägledning med hjälp av exempel för hela biodlingsåret. I varje kapitel hänvisas det till de olika situationer som uppstår i de olika arbetsmomenten när man arbetar tillsammans med skol- och barngrupper. Det finns åldersrekommendationer samt särskilda tips om eventuella farliga situationer som kan komma att uppstå när man sköter bin med barn. Det finns tips om bin- och arbetsmaterial som passar till skol- och barngrupper. I slut av boken finner du nya utbildnings-, pyssel-och lekideer för regniga dagar och för vinterhalvåret.

Om författeren:

Undine Westphal, född 1966, mamma till tre barn, hängiven biodlare. Hon undervisar, om bin och i biologi i grundskolan och på mellanstadiet. Undine Westphal sköter även skolbigården i grundskolan i Bergstedt/Tyskland, hon grundade skolbigården år 2009. Därutöver är hon författare till utbildningsböckerna: "Die Schulimkerei" och "Frauenpower am Bienenstock"

 

Beställning: undine@noergelsen.de Pris: 25,95 € med frakt 3,70 €


Bienen in der kugel

neues von der Bienenkugel

Neues von der HOBOSphere in der Stadtteilschule Bergstedt

 

Mittlerweile  sind die Rundwaben fast zur Hälfte von den Bienen ausgebaut worden. Die Schüler konnten verschiedene Zellengrößen beobachten. Kleine für die Arbeiterinnenbrut, größere für die Lagerzellen. Unser Bienenvolk hat in den letzten Wochen  2,5 Kg Honig  zur Fütterung bekommen. Seit 14 Tagen sammeln sie selbsttätig und versorgen sich autark. Mit einer selbstkonstruierten  Haltevorrichtung und einer Kofferwaage haben die Schüler die ersten Gewichtsmessungen durchgeführt  und festgestellt, dass die Waben innerhalb von 1 Woche bis zu 1 Kg an Gewicht zulegen, aber auch wieder  an Gewicht  verlieren. Warum ist das so? Dieser Fragestellung  sind die Schüler nachgegangen, und haben mit Hilfe von Beobachtungen und Dokumentationen festgestellt, dass das Gewicht einer Wabe sehr stark vom Vorhandensein von Honig oder verdeckelter Brut abhängig ist. Schlüpfen die Bienen und verfüttern den Honig aus dem Futterkranz, wird die Wabe wieder wesentlich leichter.

 

Einfache Messungen mit einem Hygrometer  wurden schon durchgeführt. Diese Messungen  werden auch parallel in den Magazinbeuten  zum Vergleich angestrebt. Die Ergebnisse werden wir in einem nächsten Info Brief veröffentlichen.

 

Dem Bienenvolk geht es hervorragend, es zeichnet sich durch eine unglaubliche Friedfertigkeit aus. Die Schüler arbeiten an der HOBOSphere  mittlerweile jetzt auch schon mal ohne Handschuhe. Gestochen wurde dabei noch niemand. Bisher sind noch keine Drohnenzellen gebaut worden, es scheint noch kein Bedarf dafür zu sein. Schwarmzellen wurden auch noch nicht entdeckt. Wir arbeiten ohne Smoker, ohne Nelkenöl oder Wasserzerstäuber, die Bienen bleiben auch nach dem Öffnen der Kugel ruhig auf den Waben sitzen. Das Imkern wird neu entdeckt von den Schülern, es wird automatisch ruhig und sanft gearbeitet. Eine Schülerin meinte: „Heute ist Bienenkuscheln angesagt“, wir arbeiten an der HOBOSphere!

 

 

 

 

 

 

 

Wunderwelt Wabenbau

Die erste Kontrolle der Hobosphere. Alle waren sehr gespannt wie es im Inneren wohl aussieht. Wir haben nach 10 Tagen das erste Mal reingeguckt. Die mittleren 5 Waben zeigten schon die ersten Ansätze von Naturwabenbau. Alles sehr filligran und zart, sehr empfindlich und fast durchsichtig. Wir haben Wabe für Wabe sehr vorsichtig gezogen und kontrolliert, ob die Königin schon angefangen hat zu bestiften. Und siehe da, tatsächlich hat sie schon ein kleines Brutnest angelegt. Super, dem Volk geht es gut, alles in Ordnung, Umzug gut überstanden.

Hobosphere

Die HOBOSphere wird besetzt

HOBOSphere

Heute haben wir in die HOBOSphere ein Bienenvolk einlogiert. Dazu haben wir ein Volk aus einer Magazinbeute abgefegt. Gerade als die letzte Biene im Einflugloch verschwunden war, fing es an zu regnen. Das nennt man wohl perfektes timing. Wir sind jetzt sehr gespannt,wie sich das Volk entwickeln wird.

Die HOBOSphere wird installiert

Die letzten Vorbereitungen sind abgeschlossen, jetzt können die Bienen in unsere HOBOSphere einziehen.  Das Wetterschutzhäuschen ist fertiggestellt, die Rähmchen sind mit Wachspunkten vorbereitet, ein Rähmchen wurde zum Test gedrahtet und der Imker Bernd Ostendorf hat uns  ein Bienenvolk für unsere Kugel gespendet. Die Schulimkerei sagt "Dankeschön" für diese tolle Spende! Dieses Volk wird vermutlich in einer Woche in unsere Kugel einziehen.

Die HOBOSphere ist installiert

Vor den Hamburger Frühjahrsferien wurden am Bienenstand im Schulgarten der Grundschule von den Schülern des WP 2 Kurs „Schulimkerei“ die ersten Erdarbeiten zum Aufstellen des Wetterschutzhäuschens  für unsere HOBOSphere ausgeführt. Diese Bienenkugel hat unsere Schulimkerei von dem Schulverein der Stadtteilschule Bergstedt  gespendet bekommen. Mit vereinten Kräften, diversen Spaten und viel Arbeitseinsatz  von Seiten der Schüler, haben wir erst einmal eine freie Fläche geschaffen und dann  Platten verlegt. In den Frühjahrsferien wurde das Häuschen gebaut und anschließend gleich vor Ort aufgestellt. Die Materialien dafür haben wir dankenswerter Weise vom Schulverein der Grundschule Bergstedt gespendet bekommen. Durch diese großartige Spende von unseren Schulvereinen haben wir jetzt die Möglichkeit  direkt vor Ort an unserem Schulbienenstand auch an unserer HOBOSphere zu arbeiten. Wir wollen die Bienenkugel auf Herz und Nieren prüfen um herauszufinden  in wieweit diese neue Beutenform tatsächlich Einfluss auf die Gesunderhaltung der Biene nehmen kann. Innerhalb eines Forschungsprojektes initiiert von Prof.Dr.Jürgen Tautz und HOBOS wollen wir die Bienen in der HOBOSphere beobachten, ein Auge auf die Luftfeuchtigkeit innerhalb der Kugel werfen, Temperaturmessungen durchführen, Naturwabenbau beobachten, Varroakontrollen durchführen und vieles mehr. Wir alle sind sehr gespannt, wie sich das Volk in der Kugel entwickeln wird. Jetzt warten wir nur noch auf mildere Temperaturen, und dann steht für die Besiedlung der Kugel nichts mehr im Wege.

 

Undine Westphal, Schulimkerin GS-und Stadtteilschule Bergstedt

 

BEECOME 2016 Malmö

Mit HOBOS auf der Beecome

Mit HOBOS nach Malmö zur BEECOME

Vom 11-13.3.2016 hat in Malmö die internationale Bienenfachmesse Beecome stattgefunden. Laut der  Organisatoren hatten sich  weit über 1200 Teilnehmer angemeldet. Durch Professor Jürgen Tautz, der als Referent eingeladen worden war, hatten wir die Möglichkeit an dieser Messe mit einem Info- Stand teilzunehmen. Wir sind: Andreas Heidinger(Erfinder Bienenkugel), Undine Westphal (Schulimkerei)und Torben Schiffer(Bücherskorpion). Wir hatten jede Menge Material mit dabei, von der HOBOSphere, über Unterrichtsmaterial für Schulimkereien bis zum Bücherskorpion. Unser Stand war ein Publikumsmagnet, die Bienenkugel war der Renner. Viele interessierte Lehrer haben sich über meine Schulimkerei informiert und Torben Schiffers Kollegen Thore Voller und Roland Sachs haben den  staunenden Schweden den Bücherskorpion und die Symbiose Möglichkeit mit unserer Honigbiene erklärt. Wir waren schon alleine durch unsere Drei Sprachigkeit unschlagbar. Alles wurde entweder auf Schwedisch, Englisch oder Deutsch präsentiert und erklärt. Die allgemeine gute Stimmung auf der Messe war alleine schon das Kommen wert.

Während im 1.Stock und Untergeschoss des Kongress  Mälmö  Live Centers die Ausstellung stattfand, gab es in den Kongresssälen die verschiedensten hochkarätigen Vorträge. Am Freitagnachmittag hatte ich eine Rundabordssamtal-Diskussionsrunde mit zwei schwedischen Lehrern vor Publikum. Es ging um die Möglichkeit  Schulimkereien auch in Schweden verlässlich mit in den Unterricht einzubinden. Die Schweden sind sehr daran interessiert aber im Gegensatz zu Deutschland stecken sie hier eindeutig noch in den Kinderschuhen. Die Diskussion wurde ausschließlich auf Schwedisch geführt, was das anschließende Beantworten der Publikumsfragen nicht gerade einfach für mich machte. Mit Hilfe meiner netten schwedischen Kollegen klappte aber auch dieser Programmpunkt.

Am Sonntag hatte Torben Schiffer einen Vortrag über den Bücherskorpion auf Englisch gehalten. Die Möglichkeit einer Symbiose  zwischen Bücherskorpion und der Honigbiene scheint in Schweden noch gänzlich unbekannt zu sein. Das Publikum im Saal war  von dem Vortrag begeistert. Torben und sein Team hatten alle Hände voll zu tun, die anschließenden Fragen zu beantworten und die mitgebrachten Skorpione zu präsentieren.

Im Anschluss daran haben wir, Andreas Heidinger  und ich die HOBOSphere präsentiert, simultan übersetzt von mir. Auch hier war die Interesse groß. Alles in allem war es ein großartiger Kongress. Das Team HOBOS hat sicherlich einen bleibenden positiven Eindruck in Schweden hinterlassen.

Undine Westphal

 

 

Beecome in Malmö 11.-13.März 2016

Das nächste große Abenteuer, ich darf tatsächlich mit zur Beecome nach Malmö. Prof.Tautz und das HOBOS Team haben es möglich gemacht. Ich werde auf der Beecome nicht nur meine Unterrichtsmaterialien präsentieren, sodern habe auch noch die Möglichkeit bekommen über genau dieses Thema innerhalb einer Diskussionsrunde zu referieren. Mit dabei sein werden andere Lehrer aus Schweden, die auch mit Schulimkereien oder Bienen AGs arbeiten. Quasi ein offener Erfahrungsaustausch. Das Interessanteste dabei ist sicherlich für mich, dass diese Diskussion auf Schwedisch stattfinden wird., Bin sehr gespannt, wie das laufen wird. Zur Zeit übersetze ich jede Menge Material auf Schwedisch und Englisch, damit die Besucher der beecome auch etwas damit anfangen können. Laut Info aus Schweden sind über 1000 Besucher angemeldet. Ich bin super gespannt und freue mich unheimlich auf viele interessante Gespräche mit imkern aus dem europäischem Ausland. Die Kamera kommt natürlich mit, und anschließend werde ich natürlich über meine Eindrücke berichten.

Die HOBOSphere im WP2 Kurs Schulimkerei

Das erste Aufeinandertreffen von den Schülern des WP2 Kurses "Schulimkerei" war sehr aufregend und kommunikativ. Jedes Einzelteil wurde demontiert und begutachtet.Viele Fragen kamen auf, mit denen wir uns in der nächsten Zeit näher beschäftigen werden. Da alle Schüler ihr erstes Bienenjahr schon aktiv erlebt haben, sind meine Schüler schon fachlich gut drauf und haben die ersten möglichen Vergleiche zwischen Bienenkugel und Magazinbeute gezogen.Alles noch sehr theoretisch, aber die ersten Ansätze wurden schon mal ausdiskutiert. Ich habe mich dezent im Hintergrund gehalten und abgewartet. Ich war selber sehr neugierig auf dieses Aufeinandertreffen von neugierigen Schülern und einer neuen Beutenform. Man darf gespannt sein, was daraus entsteht.

BIENENKUGEL

Es geht los, die HOBOSphere ist da. Auch die Minis aus der Grundschule Bergstedt sind mit von der Partie. Das Forschungsprojekt aus Würzburg initiiert von Prof.Dr.Jürgen Tautz wurde von unseren kleinen Bienenforschern mit viel Spannung erwartet. Alle hoffen wir auf das Frühjahr,damit endlich die Bienen in unsere Kugel einziehen können.

50 Jahr' wunderbar!

Zeit für eine Website. Hat etwas gedauert, aber jetzt ist sie da. Feinschliff machen wir zusammen.

Alles liebe zum Geburtstag, ich hoffe du freust dich!